Gundi Dobler - Autorin aus Bellenberg
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Was ist Osteopathie? Die Osteopathie ist eine Heilbehandlung, deren Ziel es ist, den Gesamtorganismus zu harmonisieren und somit die Selbstheilungskräfte anzuregen. Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still war vor über 130 Jahren der Urheber dieser Theorie, die Ende der 1980er Jahre bei uns verbreitet wurde. Diese medizinische Therapie basiert auf fundierten Kenntnissen der Anatomie und Physiologie und erfordert große fachliche Kompetenz. Der Therapeut untersucht und behandelt gezielt mit den Händen und wählt sanfte manuelle Techniken. Die Osteopathie betrachtet den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Neben der Behandlung der Symptome wird nach der wirklichen Ursache im Körper gesucht. Die Lehre dieser Therapie beruht darauf, dass das Leben mit Bewegung gleichzusetzen ist. Wenn Bewegung nicht möglich ist, kann Krankheit entstehen! Der Patient wird ganzheitlich für die Bereiche Körper, Geist und Seele behandelt und so wieder ins Gleichgewicht gebracht. Wenn die körperliche Harmonie hergestellt ist, können die Selbstheilungskräfte aktiv werden. Bei dieser Behandlungsform unterscheidet man unter der Parietalen, Viszeralen und Kraniosakralen Osteopathie. Die Parietale Osteopathie befasst sich mit den Knochen, Gelenken, Muskeln und Faszien des Körpers und versucht Gelenkblockaden aufzulösen. Sie ist die Basis der osteopathischen Behandlung. In der Schulmedizin finden beispielsweise die Faszien kaum Beachtung und sind jedoch in der Osteopathie von großer Bedeutung. Faszien sind dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und somit im Ganzen eine umfassende Körperfaszie bilden. Beim Abtasten einer Faszie gelangt der Therapeut von einer Körperstruktur zur nächsten. Faszien können Funktionsstörungen übertragen und dies ist die Erklärung dafür, warum es oft zu Beschwerden in anderen Körperregionen kommen kann. Der Osteopath führt zu Beginn der Behandlung eine präzise Befragung des Patienten durch und verschafft sich durch Abtasten der schmerzhaften Stellen ein Bild über das Schmerzmuster. Bei akuten Fällen kümmert man sich zuerst um die Schmerzlinderung. Ist diese erreicht, wird der Zustand des Patienten stabilisiert und gezielte Bewegungsübungen werden dem Patienten als Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben. Dann ist es möglich, etwas an den Haltungsstrukturen zu verändern, die für den Schmerz verantwortlich sind. Wird diese Phase der Behandlung vernachlässigt, ist ein Schmerzrückfall bei der nächsten Belastung nicht auszuschließen! Bei der Viszeralen Osteopathie werden die inneren Organe behandelt. Diese sind durch das Bauchfell umhüllt und durch das Bindegewebe mit anderen Organen verbunden. Auch hier gibt es Einschränkungen der Beweglichkeit, die mit sanfter manueller Therapie schnell verbessert werden können. Die Vitalität des Organs wird so angeregt und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Die Balance zwischen den inneren Organen und dem Skelettsystem wird wiederhergestellt! Bei der Kraniosakralen Osteopathie wird der Schädel behandelt, der auch durch den Rückenmarkskanal mit dem Kreuzbein verbunden ist. Das Zusammenspiel dieser drei Teile der Osteopathie ist die harmonische Grundlage für unser Wohlbefinden. Wenn die Abstimmung nicht gegeben ist, entstehen Krankheiten und Schmerzen. Das Ziel der Behandlung besteht darin, die Ursachen der Krankheit aufzulösen oder abzuschwächen. Die freie Bewegung der Gelenke soll mobilisiert und dadurch die Körperstatik ausgerichtet werden. Im Vordergrund steht das Muskel-Faszien- Skelett-System, aber der Therapeut bezieht psychische und soziale Lebensumstände ebenfalls bei seiner Diagnose und Behandlung mit in Betracht. Desweiteren wird das autonome Nervensystem ausgeglichen und die Psyche entspannt. Durch Beweglichkeit wird der Alltag wieder lebenswert und davon profitieren die Gelenke, Muskeln, Nerven, Bänder und Organe. Die Osteopathie ist der ideale und schonende Weg, um Krankheiten vorzubeugen und bei Schmerzen den Körper wieder in Einklang zu bringen. Viele Krankenkassen gewähren einen anteiligen Zuschuss für bis zu 6 Behandlungen pro Jahr. Es sind bereits über 50 Kassen, die Behandlungskosten erstatten. Eine genaue Information kann man bei der persönlichen Krankenkasse einholen. Die Ausbildung des Osteopathen findet in Deutschland an privaten Schulen statt und kann meist berufsbegleitend erlernt werden. Viele Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Masseure interessieren sich immer mehr für diese sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Schulmedizin. Im Bereich der Kieferorthopädie und Zahnheilkunde oder bei Hebammen wird ebenfalls auf dieses Wissen gebaut, um eine ganzheitliche Behandlung zu ermöglichen. Die Therapeutenliste des VOD bietet eine Übersicht von praktizierenden und fachlich ausgebildeten Osteopathen. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte oder unter körperlichen Beschwerden leidet, ist mit der Heilmethode der Osteopathie gut beraten. Oft sind es ganz andere Ursachen, die zu Beschwerden führen und diese werden aus Zeitmangel nicht erkannt oder ausreichend behandelt. Bei der Osteopathie werden mit Einfühlungsvermögen und fachlichem Gespür die Symptome und die Ursache der Beschwerden behandelt und ganzheitliche Heilung ermöglicht! Anwendungsbeispiele der Osteopathie Viele Patienten haben Beschwerden, die nicht auf die herkömmliche Weise der Schulmedizin geheilt werden können. Die Heilbehandlung der Osteopathie kann in vielen Fällen Linderung und vollkommene Heilung verschaffen, weil sie den Körper als Ganzes betrachtet und neue Ansätze gefunden hat. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungsgebieten, die erfolgreich mit dieser Therapie behandelt werden können. Viele Menschen haben durch den Beruf oder ihr Hobby große Probleme mit dem Bewegungsapparat. Die Osteopathen können mit der manuellen Therapie bei Gelenkproblemen, Verstauchungen, Verletzungen oder dem gefürchteten Hexenschuss den Körper entspannen und harmonisieren. Entsprechende Übungen können die Besserung zu Hause stabilisieren und so erneute Schmerzen vorbeugen. Im internistischen Bereich hilft der Osteopath bei Verdauungsstörungen, lästigem Sodbrennen, bei einer Senkung der Organe oder funktionellen Herzbeschwerden. Operative Folgen wie zum Beispiel Narben und Verwachsungen können den Organismus belasten und durch osteopathische Behandlung verbessert werden. Viele Menschen klagen über Schmerzen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Auch hier kann bei Kopfschmerzen, Migräne, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Mandeln oder den Ohren Abhilfe geschaffen werden. Schwindel und Tinnitus sind Beschwerden, die das Leben massiv beeinträchtigen und auch hier kann sich die Osteopathie sehr hilfreich erweisen. Weitere Möglichkeiten der Besserung gibt es in den Bereichen der Zahnheilkunde, wie beispielsweise bei einer Bissregulation oder einer Kiefergelenksproblematik. Die Osteopathie ist ein guter Begleiter bei Menstruationsbeschwerden und während der Schwangerschaft, bei der Geburtsvorbereitung und der Nachsorge. Wechseljahrsbeschwerden und unerfüllter Kinderwunsch sind keine Seltenheit beim Osteopathen und auch Hauterkrankungen wie Gürtelrose oder Neurodermitis kann man dadurch in den Griff bekommen. In der Kinderheilkunde wird die Osteopathie bei Hüftdysplasie, bei geburtsbedingten Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, dem Kiss-Syndrom, Skoliose und anderen Behinderungen erfolgreich angewendet. Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen wie auch das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) gehören zu den Anwendungsgebieten der osteopathischen Heiltherapie. Für begleitende Maßnahmen bei Frühchen oder einer Krebsbehandlung kann Osteopathie zur Verbesserung des Zustandes von hohem Wert sein!
(C) 2014

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